Hochschule Aalen

Zentrum Industrie 4.0

Das „Zentrum Industrie 4.0“ der Hochschule Aalen, der die Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 angegliedert ist, hat die Aufgabe, das Industrie 4.0 Rechnerlabor zu betreiben und die Lehr- und Forschungsfabrik (CP-Factory) auszubauen. Diese dient als Keimzelle für Projekte mit Unternehmen und ist Testumgebung für I4.0 Produkte von Firmen. Als Hands-on Plattform wird sie zudem für Praktika, Laborkurse und Bachelor- und Masterarbeiten verwendet. Schwerpunktthemen sind Sensorik und Aktuatorik, Big Data, Data Mining, Maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und digitale Geschäftsmodelle.

Mitarbeiter der Hochschule Aalen mit Frau Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut auf der CeBIT 2017

Die Transferaktivitäten der Hochschulen werden in Kooperation mit der Steinbeis- Stiftung gebündelt und verzahnen zwei Instrumente miteinander: Zum einen die Einrichtung standortübergreifender Industrie 4.0-Labore als Demonstrationszentren, zum anderen das auf dieser Basis operierende Transfermanagement. Diese werden in Form von Forschungsprojekten in konkrete Lösungen umgesetzt. Themen sind die virtuelle Inbetriebnahme von automatisierten Sondermaschinen (Digitaler Zwilling), der Aufbau eines Demonstrators für eine digitale Plattform oder die Netzwerküberwachung (IT-Sicherheit).

Die Organisation der Vortragsreihe „Industriedialog Industrie 4.0“ sowie diverse Angebote zur Aus- und Weiterbildung (z.B. „Lunch & Learn“- Workshops) ist eine weitere Aufgabe. Das Angebot im Zentrum Industrie 4.0 wird aktuell durch einen 3D-Kunststoff-Drucker von ARBURG erweitert, der sich für die additive Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien sowie das Individualisieren von Großserienteilen eignet und durch lokale Firmen genutzt werden kann.


3D-Arburg Freeformer Hochschule Aalen Mit dem Freeformer gedruckte Teile
Arburg Freeformer an der Hochschule Aalen (links) und mit dem Freeformer gedruckte Teile (rechts).
Quelle: Zentrum Industrie 4.0, Hochschule Aalen